E4 – Finde heraus, welche Maßnahmen es gegen E gibt

Der Beitrag baut auf „Wie Du der Einsamkeit die Stirn bietest“ und „Wann fühlst Du Dich einsam“ auf.

Nach den ersten beiden Grundlagen-Arbeiten

  1. Triff die Entscheidung und
  2. Finde heraus, wann E auftritt

können wir mit der dritten Grundlage weitermachen, um E auf lange Sicht zu besiegen.

3. Finde heraus, welche Maßnahmen es gegen E gibt

Ziel ist es, sich eine Handtasche gefüllt mit mehrere unterschiedlichen Gegenmaßnahmen zuzulegen, in die Du greifen kannst, wenn E sich mal wieder ankündigt.

Die Analyse war bisher sehr anstregend, oder? Es ist schwierig, sich mit seinen Gefühlen auseinanderzusetzen und sie auseinanderzunehmen. Unser Gehirn mag das gar nicht so gerne, schließlich ist sein Ziel, uns zu schützen und Schmerzen von uns fernzuhalten. Deswegen ist es auch so anstrengend, sich mit E auseinanderzusetzen.

Du befindest Dich auf dem richtigen Weg, wenn Du damit begonnen hast! Achte dabei jedoch auf Dich und gönne Dir auch ausreichend Pausen. Wenn Du auf dem Weg bleibst, wird es besser.

Du hast E bereits analysiert? Könntest Du bereits Antworten geben, wenn Dich jemand fragen würde, wann E auftritt, wie sich E anfühlt und wie Du Dich in Anwesenheit von E verhältst? Großartig! Dann gilt es jetzt, herauszufinden, welche Maßnahmen es zu dem gibt, was Du herausgefunden hast.

Dazu bietet sich in erster Linie an, eine Therapeutin oder einen Therapeuten um Rat zu bitten. Sie wurden dafür ausgebildet und haben im Gegensatz zu Dir Erfahrungen mit anderen Personen gesammelt. Sie wissen deshalb, was helfen kann und was nicht und wissen, wie sie mit Dir zusammen danach suchen können.

Informationen kann man außerdem von anderen Personen erhalten, die sich damit bereits auseinander gesetzt haben, wie zum Beispiel in diesem Blog. Es gibt auch weitere Blogs, YouTube Videos, Erfahrungsberichte von Betroffenen in Zeitschriften, Facebook-Gruppen und so weiter. Live mitzubekommen, dass es weitere Menschen mit ähnlichen Fragen und ähnlichen Problemen gibt, hat mir sehr geholfen, mich mit E nicht mehr so überfahren zu fühlen.

Zu weiteren Maßnahmen in Akutsituationen schreibe ich in zukünftigen Beiträgen. Damit Du jetzt schon ein Bild gewinnst, hier ein paar Vorschläge, welche Maßnahmen wir in die Handtasche werfen können, um uns in einer Akutsituation daran zu bedienen:

  • Achtsamkeitsübungen (falls Du damit schon vertraut bist)
  • Gegenmantras
  • Sport
  • sich selbst berühren, zum Beispiel über die Arme, den Bauch o. Ä.
  • Telefonieren
  • Chatten
  • Notfallnummer von Telefonseelsorgen
  • Sich anderen Aufgaben widmen
  • Ortswechsel, zum Beispiel raus aus der Wohnung
  • andere Gehirnhälfte aktivieren, zum Beispiel durch Spiele wie Sudoko oder ungewohnte Bewegungsabläufe wie Jonglieren, auf einem Bein hüpfen, rückwärts gehen, das kleine Einmaleins im Kopf rechnen
  • und immer so weiter

Mach Dich auf die Suche nach den Maßnahmen, von denen es hunderte gibt – ich verspreche Dir, jeder Tropfen Schweiß, den Du in diese Suche investierst, wird es wert sein, wenn Deine Handtasche am Ende prall gefüllt ist und Du Dich jederzeit daran bedienen kannst.

 

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